Speisen mit Fisch werden mit Limonenseitlingen veredelt. Als Farbtupfer verfeinert er roh Salate. Am besten entfaltet der Limonenseitling sein Aroma, wenn er mit etwas Salz und Pfeffer scharf in der Pfanne angebraten wird. Er verliert bei der Zubereitung zwar seine schöne Farbe, aber der hervorragende Geschmack bleibt. Dieser kann durch ein paar Spritzer Zitrone noch hervorgehoben werden.
Rosenseitlinge
Der Rosenseitling wächst – wie Austern-, Limonen- oder Kastanienseitlinge – in dichten, üppigen Büscheln. Im Gegensatz zu seinen eher dezent gefärbten Verwandten fällt er sofort durch seine intensive rosa bis lachsfarbene Tönung auf. Seine Fruchtkörper sind zart, dabei dennoch angenehm fest im Biss. Ursprünglich in wärmeren Klimazonen beheimatet, wird er inzwischen auch hier kultiviert. Durch seine markante Farbe ist er kaum zu verwechseln und bringt schon optisch Abwechslung auf den Teller.
Sein feines, leicht würziges Aroma und die saftige Konsistenz machen den Rosenseitling zu einem beliebten Speisepilz. Die einzelnen Hüte lassen sich zur Zubereitung einfach voneinander lösen. Kurz und heiß angebraten entwickelt er ein besonders intensives Aroma. Er eignet sich hervorragend für Pfannengerichte, Pasta, Risotto oder als aromatische Einlage in Suppen. Auch als fleischfreie Komponente in Gemüsepfannen oder vom Grill sorgt er für Geschmack und eine besondere Optik.